Das Anliegen der Hospizbewegung
Gelebte Gastfreundschaft.
Früher waren Hospize Häuser, in denen Pilger und Wanderer versorgt und Kranke gepflegt wurden. Die treue und herzliche Gastfreundschaft war oberstes Prinzip. In diesem Sinne arbeiten auch heute die vielen Ehren- und Hauptamtlichen, wenn sie Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten.
Dies geschieht zuhause, ambulant und auch im stationären Hospiz. Das Leben der heutigen Gesellschaft lässt diese Idee wieder stark werden, da sich gerade in der letzten Lebensphase Versorgungslücken zeigen. Verstärkte Berufstätigkeit, kleine Wohnungen, geringe Familiengröße und mangelnde Pflegeerfahrung machen es schwer, dem Sterbenden die Zuwendung zu geben, die ihm gut tut. Die moderne Palliativmedizin verhilft zu einer größtmöglichen Schmerzlinderung.
Es geht weder um eine Verlängerung noch um eine Verkürzung von Leben. Die Patienten und Bewohner erfahren noch einmal ein gutes Stück Qualität: Leben im Sterben.
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